Ein Film von Andrea Eckert | Dokumentarfilm, 45 Min., A, 2008
Der Jesuitenpater Georg Sporschill hat sein Leben den Schwächsten unserer Gesellschaft gewidmet; den Obdachlosen, Drogensüchtigen, den Kindern. „Streetwork ist für mich eine Schule der Freundschaft. Die Freundschaft ist stärker als der Tod. Kein Straßenkind ist so verloren, dass ich nicht sein Freund sein könnte.“ Er hat mit selbstausbeuterischem Einsatz und Engagement vom Beginn seiner Sozialarbeit an Orte der Zuflucht geschaffen für die, die keine mehr haben. In Wien, in Rumänien, Bulgarien und Moldawien.
In Bukarest liegt das Haus Lazarus, das seinem Herzen am Nächsten ist. Hierher kann jeder kommen. Und, was noch wichtiger ist, immer wieder kommen. Drogensüchtige werden oft rückfällig und müssen das Haus verlassen, aber sie sind immer wieder willkommen. Pater Georg Sporschill verurteilt seine Schützlinge nicht, wenn sie straucheln, und wird nicht müde, ihnen wieder und wieder die Hand zu reichen.
Er hält ihnen bedingungslos die Treue ohne etwas dafür zu erwarten.
Sein Denken kreist um die Würde des Menschen, jedes Menschen, um den Schutz der Schwachen. Er will Hoffnung und Perspektive geben.
Sein Prinzip ist es, auf den Schwächsten zu achten, in den Schwachen die Starken zu sehen. „Von früher Jugend an haben mich die Außenseiter interessiert, die Obdachlosen, die Strafentlassenen, die Schwierigen. Ich fühle mich mit ihnen verbunden – vielleicht bin ich selbst ein verhindertes Straßenkind, ein verhinderter Clochard. Ich leide unter den Braven mehr als unter den Schwierigen.“
Sein größter Wunsch ist es, durch seinen Verein Concordia und die Sozialarbeit, wie er sie versteht und lebt, mitzuhelfen, Brücken zu bauen für ein friedliches erweitertes Europa, in dem Kulturen und Kirchen, Arme und Reiche einander respektieren und aufbauen: „ Wenn man einem Menschen zuerst die Würde nimmt und ihm dann Geld gibt, dann ist das ein schlechtes Geschäft. Ich glaube fest an einen Austausch, bei dem man am Ende nicht mehr überlegen muss, wer Gewinner und wer Verlierer ist.“
| Buch und Regie | ANDREA ECKERT |
| Kamera | MARKUS FISCHER |
| Schnitt | MICHOU HUTTER |
| Ton | INA FISCHER |
| Tonschnitt | VERONIKA HLAWATSCH |
| Mischung | BERNHARD MAISCH |
| Mastering | KURT HENNRICH |
| Produktionssekretariat | KARIN RUDLE |
| Filmgeschäftsführung | PETER DONKE |
| Redaktion | CHRISTOPH GUGGENBERGER |
| Produzent | MARKUS FISCHER |
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Dank an
RUTH, COSTIN, ANGELICA, MOISE, AUGUSTIN, EMIL, JAN, VIORELL und
alle anderen Jugendlichen von Lazarus, PATER JAROSCH, ALFRED GOUBRAN
Eine Produktion von
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Gefördert von
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